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Corona‐Virus‐Hilfen der Bundesregierung kommen im Mittelstand nicht an. Die
Kreditanstalt für Wiederaufbau vergab in der vergangenen Woche KfW‐Corona‐Hilfen
in Höhe von 7,3 Mrd. EUR und bewilligte 443 Förderanträge. 

Anlässlich des Webinars „KfW Corona‐Hilfe ‐ Förderkredite für Unternehmen“ am Freitag, den
27.03.2020 um 16:00 Uhr für bei der KfW akkreditierte Berater teilten die Referenten der KfW
mit, dass innerhalb der vergangenen Woche rd. 443 Anträge mit einem Kreditvolumen von
7,3 Mrd. EUR in Zusammenhang mit den Corona‐Hilfen der Bundesregierung von der KfW
bewilligt worden seien. Die KfW sieht dies als einen Beleg dafür, dass die KfW‐Corona‐Förderung
in der deutschen Wirtschaft ankommt.


Die von der KfW gezogenen Schlüsse widersprechen der aktuellen Wahrnehmung des deutschen
Mittelstandes. Aus den von der KfW genannten Zahlen berechnet sich ein durchschnittliches
Kreditvolumen von rd. 16,5 Mio. EUR. Dies ist keine Kreditgröße, die Unternehmen mit weniger
als 250 Beschäftigten üblicherweise zur Liquiditätssicherung nachfragen. Diese Feststellung gilt
noch mehr für Betriebe mit nur 50 Beschäftigten und weniger.


Die von der KfW veröffentlichten Zahlen bestätigen die derzeitige Kritik, dass der kleinere und
mittlere Mittelstand mit mehr als 50 und weniger als 250 Beschäftigten bei den Corona‐Hilfen
der Bundesregierung hinsichtlich Umfang und Geschwindigkeit nicht ausreichend versorgt wird.
Ein wesentlicher Grund hierfür sind das Hausbankenverfahren (die Hausbank des Kreditnehmers
muss den Antrag an die KfW begleiten) und die Kreditvergabepraxis der Hausbanken. Die
Hausbanken müssen dabei – ohne wesentliche Erleichterungen in der Corona‐Virus‐Krise –
weiterhin die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beachten. Ein zentraler Punkt ist hier der Nachweis der
nachhaltigen Kapitaldienstfähigkeit des Kreditnehmers. Viele mittelständische Unternehmen
sind auf die Führung eines solchen Nachweises nicht vorbereitet und können diesen Nachweis
aktuell nicht führen.


Daran scheitern jedoch die guten Absichten der deutschen Bundesregierung, und den
betroffenen mittelständischen Unternehmen droht der Verlust der Zahlungsfähigkeit, da eine
Kreditvergabe in der Praxis an gesetzlichen Hürden und den aufsichtsrechtlichen
Verpflichtungen der Hausbanken gegenüber der BaFin scheitert.


Die Bundesregierung ist aufgerufen, hier schnell zu handeln und für Erleichterungen bei der
Kreditvergabe zu sorgen. Die noch verbleibende Zeit, den Schaden zu begrenzen, läuft ab.

 

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